3 Strategien für eine monatliche Dividende

Eine monatliche Dividende ist vor allem dann interessant, wenn man von den Dividenden leben will, muss oder möchte. Zum Beispiel als Ersatz oder Ergänzung zur staatlichen Rente. Oder weil man schlicht einen monatlich auf das Depot eingehenden Cashflow erzeugen möchte, um durch Nach- oder Zukäufe von Aktien das Depot weiter anwachsen zu lassen. Und so wiederum den Geldeingang durch Dividenden weiter erhöht.

Dividenden pro Monat

Monatlich ein stetig steigendes Dividendeneinkommen generieren (lassen)

Auf dem Bild seht ihr eine Beispiel-Grafik, wie so etwas aussehen kann. Jeden Monat treffen Dividenden ein. Die Dividendenerträge steigen jährlich an, weil mit eingehenden Dividenden regelmäßig weitere Dividendenaktien gekauft werden. Außerdem auch, weil gute Unternehmen ihre Dividenden Jahr für Jahr anheben.

Strategie 1 – Monatliche Dividendenzahler
Diese Strategie ist am offensichtlichsten. Wir packen uns Aktien ins Depot, von Unternehmen die ausschließlich monatlich Dividenden zahlen. So erhalten wir von Januar bis Dezember, Monat für Monaten unsere Dividenden. Nachteil dieser Strategie: Unser Depot ist nicht besonders gut diversifiziert. Die vielen guten Unternehmen die ihre Dividenden Quartalsweise, halbjährlich oder jährlich auszahlen, befinden sich nicht in unserem Depot. Eine perfekte Überleitung für Strategie 2…

Strategie 2 – Quartalszahler clever kombinieren
Strategie 2 ist ideal für alle die lieber ein breit diversifizierte Depot besitzen möchten. Den Großteil guter Dividendenaktien bilden amerikanische Unternehmen wie Johnson & Johnson, 3M oder Procter & Gamble. Diese zahlen ihre Dividenden quartalsweise aus. PepsiCo zum Beispiel im Januar, April, Juli, Oktober und dann wieder im Januar usw…. Ein anderes Unternehmen, wie Starbucks, zahlt dagegen in den Monaten Februar, Mai, August und November. Und McDonalds wiederum im März, Juni, September und Dezember.

Wer also einen monatlichen Dividendenstrom erzeugen will, muss sein Depot so zusammenstellen, das mit Quartalszahlern oder auch Halbjahreszahlern möglichst alle Monate abgedeckt sind. Ein Depot aus den oben genannten Unternehmen PepsiCo, Starbucks und McDonalds würde also jeden Monat einen Geldeingang aus Dividenden erzeugen. Bei der Auswahl passender Aktien hilft beispielsweise ein Dividendenkalender.

Strategie 3 – Dividende im Folgejahr auszahlen lassen
Bei Strategie 3 ist es völlig egal in welchem Monat die Dividende bei euch eintrifft. Diese Strategie richtet sich an alle die, die sich die Dividende komplett auszahlen lassen statt die Dividenden wieder zu reinvestieren. Zum Beispiel als monatliche Rente, mit monatlichen Beträgen in gleicher Höhe.

Dazu sammelt ihr einfach ein ganzes Jahr lang die Dividenden auf eurem Konto an. Sagen wir einfach mal, dass Ende Dezember 2018 angenehme 13.800 Euro Netto-Dividende in Bar auf eurem Konto aufgelaufen sind. Diese Geld könnt ihr euch nun mit einem Auszahlplan in selbst festgelegten Raten auszahlen lassen. Bei meinem Lieblings-Depotanbieter geht das recht einfach, siehe Bild:

Auszahlplan ING

Bei der ING Bank einen Auszahlplan erstellen

Ihr könnt diese 13.800 Euro nun beispielsweise in 12 Monate aufteilen und über den Auszahlplan festlegen, das eurem Girokonto von Januar bis Dezember 2019 jeden Monat 1.150 Euro zugehen. 12 x 1.150 Euro = 13.800 Euro.

Im Jahr 2019 sammelt ihr dann wieder eure Dividenden an und lasst euch diese 2020 auszahlen. Im Idealfall sollten das dann schon wieder mehr als die 1.150 Euro von 2019 sein, denn wenn ihr auf gute Dividendenaktien gesetzt habt, dann sollten diese ihre Dividenden inzwischen schon wieder erhöht haben.

Soweit alles verstanden oder habt ihr noch Fragen?